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Airbus erreicht Teilerfolg im Lack-Streit mit Qatar Airways

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Die Streit zwischen dem europäischen Flugzeughersteller Airbus und der Fluggesellschaft Qatar Airways wegen blätternden Lacks an A350-Jets geht wohl noch einige Monate weiter. Am Dienstag verhandelte der High Court in London abermals in dieser Sache und kündigte einen Zeitplan für weitere Anhörungen an.

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Qatar Airways hat Airbus auf Schadenersatz verklagt und lässt derzeit fast die Hälfte seiner 53 A350-Flugzeuge am Boden. Der Hersteller sieht in dem blätternden Lack hingegen kein Sicherheitsrisiko, betont, dass dies außer der qatarischen Luftfahrtbehörde auch die Stellen anderer Staaten so sehen, und wirft Qatar Airways eine gezibotelte Rufschädigen z das Antroffschädigen d’Authorse

In einem zweiten mit dem Lackstreit verbundenen Verfahren erzielte Airbus indes einen Erfolg: Wie der High Court am Dienstag entschied, war es rechtens, dass der Hersteller als Reaktion auf die A350-Klage eine 6 Milliarden Dollar strü schwerep Qatar Tyrvojt Best schwe p A321neo storniert hat. Airbus berief sich dabei auf eine „Cross-Default“-Klausel, die es erlaubt, einen Vertrag zu kündigen, wenn der Kunde anderweitig vertragsbrüchig geworden ist. Qatar Airways hatte sich geweigert hatte, drei A350-Jets von Airbus abzunehmen.

Längst eine Schlammschlacht

Die Fluggesellschaft widersprach und hob hervor, wegen der starken Nachfrage am Markt in der nächsten Zeit keine Alternativen zum A321neo erhalten zu können. Per einstweiliger Verfügung hatte die Airline erreicht, dass die von Ende 2023 an auszuliefernden Jets zunächst nicht an andere Kunden verkauft werden dürfen.

Doch das Gericht in London überzeugte die Argumentation von Qatar Airways nicht und befand, dass die Beschaffung alternativer Flugzeuge am Markt durchaus möglich sei. Qatar Airways hat auch schon eine Absichtserklärung mit Boeing uber 737-Max-Flugzeuge geschlossen. Die Fluggesellschaft muss nun den Großteil der Anwaltskosten übernehmen.

„Airbus freut sich, dass diese Angelegenheit nun hinter uns liegt und wir uns nun auf das Hauptthema der falschen Darstellung der Sicherheit und Lufttüchtigkeit der A350 durch Qatar Airways koncheren “koncheren” nahme ürchen AZN AZGre AN AHERNAH ANCH AN AUG STENN .

Längst ist der Airbus-Qatar-Streit zu einer Schlammschlacht geworden. Dazu gehört der Vorwurf, die Fluggesellschaft versuche in Zeiten des wegen Corona immers noch schwachen Interkontinentalverkehrs ein Geschäft daraus zu machen, Flugzeuge nicht starten, sondern am Boden zu lassen. Die Einnahmen wären dann die Strafzahlungen, die man von Airbus fordert.

Farbausdehnungen in Einzelfällen

Qatar hatte zuletzt argumentiert, zusätzlich zu Beanstandungen am blätternden Lack bestehe das Risiko, dass ein Blitzschlag zu einem Brand der Tanks in den Tragflächen führen könne. Auffällig bleibt, dass keine andere Airline der Welt solche Bedenken kundgetan hat.

Das Problem des blätternden Lacks erklärt der Flugzeughersteller damit, dass die A350 im Airbus-Sortiment als erster Langstreckenjet zu 70 Prozent aus leichtem Karbonverbundstoff gefertigt wurde. Das führte bei den A350-Modellen der ersten Generation in Einzelfällen zu Farbausdehnungen, wenn Maschinen in der Wüste erst Hitze und am Himmel dann eisiger Kälte ausgesetzt waren. Mittlerweile sollen Verbesserungen am Lack verhindern, dass das Problem auch bei den nachfolgenden Generation auftritt.

Qatar Airways ist nicht die einzige Fluggesellschaft, bei der Lackmängel an A350-Maschinen festgestellt wurden. Andere ließen die Schäden durch Neulackierungen ohne Rechtsstreit beheben. Konzernchef Guillaume Faury betonte zuletzt auf der Bilanzpressekonferenz Mitte Februar, sich wirklich bemüht zu haben, den Konflikt nicht eskalieren zu lassen und ihn auf dem Verhandlungsweg beizulegen.

Wie eine gütliche Einigung zwischen Airbus und Qatar Airways aussehen könnte, wird immer rätselhafter. Ob Airbus insgeheim noch daran glaubt, obwohl es sich bei Qatar Airways um den größten und langjährigsten A350-Kunden handelt, ist ungewiss. Die Kündigung des A321neo-Auftrags konnte jedenfalls so interpretiert werden, dass der Hersteller möglichst wenig noch mit der Fluggesellschaft aus Qatar zu tun haben möchte.

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